Plastische Chirurgie
Wenn das eigene Äußere nicht dem inneren Bild entspricht, das man von sich hat, kann das Selbstwertgefühl unter Umständen sehr leiden. Selbstbewusstsein und eine positive Ausstrahlung sind für viele eng mit einem schönen, harmonischen Aussehen eines Menschen verbunden.
Auch im beruflichen Alltag spielt das Aussehen eines Menschen eine nicht unerhebliche Rolle.
Neben dem individuellen Wohlbefinden können auch medizinische Aspekte für die plastische Chirurgie sprechen, z.B. nach Unfällen, können Behandlungen der plastischen Chirurgie notwendig werden.
Hier sind in den letzten Jahren enorme Fortschritte in den Behandlungsformen und Operationsmethoden gemacht worden. Auf den folgenden Seiten finden Sie umfassende Informationen zu den gängigsten Behandlungen der plastischen Chirurgie:
-Brustvergrößerung
-Bruststraffung
-Brustverkleinerung
-Gesäßkorrektur
-Wadenvergrößerung
-Wangenkorrektur
-Kinnkorrektur
-Ohrkorrektur
-Lidkorrektur
-Facelift
-Eigenhaartransplantation
-Lippenkorrektur
-Fettabsaugung
-Nasenkorrektur
-Hautkorrekturen
-Narbenkorrektur
-Schweißdrüsenentfernung
-Krampfaderbehandlung
-Oberschenkelstraffung
-Bauchstraffung
-Faltenkorrektur
-Faltenunterspritzung
Brustvergrößerung
Als eines der wichtigsten Weiblichkeitssymbole spielt die Brust eine enorme Rolle für das Selbstwertgefühl einer Frau. Viele Frauen sind aber unzufrieden mit der von der Natur vorgegebenen Form ihrer Brust. Auch durch zunehmendes Alter oder Gewichtsverlust verändern sich Größe und Form der Brüste. Manche Frauen leiden auch unter einer Asymmetrie zwischen linker und rechter Brust. Eine fachgerecht durchgeführte Brustvergrößerung kann in vielen Fällen ein zufrieden stellendes Ergebnis bewirken, das Selbstwertgefühl und Wohlbefinden der Frauen wird gestärkt.
Die Brustvergrößerung ist eine der häufigsten Maßnahmen der kosmetisch-plastischen Chirurgie. Aber nicht alle Brustvergrößerungen werden aus rein ästhetischen Gründen vorgenommen. Eine Brustrekonstruktion mit Hilfe von Silikonimplantaten kann bei entstellenden Fehlbildungen der Brust, aber auch nach Brustamputationen infolge von Krebserkrankungen notwendig sein.
Unterschieden wird bei der klassischen Brustvergrößerung zunächst nach der Art, Form und Größe der Implantate. Die Füllungen der Implantate bestehen aus Silikon oder einer körperverträglichen Kochsalzlösung, in manchen Fällen wird auch ein leeres Implantat eingesetzt, welches später durch Spritzen befüllt werden kann.
In jedem einzelnen Fall müssen daher die Vor- und Nachteile der jeweiligen Methode sorgfältig abgewogen werden. Der Eingriff selbst wird unter Vollnarkose vorgenommen. Sie müssen im Anschluss mit einem Klinikaufenthalt von 1 bis 3 Tagen rechnen.
Eine gründliche Nachsorge befördert den Heilungsprozess. In den ersten Wochen nach der Operation wird das Tragen eines speziellen Büstenhalters empfohlen, der Ihre Brust stützt. Sport und körperliche Anstrengung sollten Sie etwa 2 Monate lang meiden. Nach einer Phase von etwa einem halben Jahr sollten diese Komplikationen allerdings verschwunden sein und die Narben sich weitgehend zurückgebildet haben. Das Ergebnis der Brustvergrößerung ist nun sicht- und feststellbar.
Ein gewisses, nicht auszuschließendes Risiko betrifft die Körperverträglichkeit des Implantats, das einen Fremdkörper darstellt. In manchen Fällen kommt es aufgrund von Abwehrreaktionen zu einer Kapselverhärtung – die Brust fühlt sich hart und fest an. Hier kann ein zweiter, korrigierender Eingriff Abhilfe schaffen.
Bruststraffung
Die Brüste zählen zu den wichtigsten Symbolen der Weiblichkeit. Wenn durch natürliche Faktoren wie Schwangerschaft und Stillzeit, aber auch durch den normalen Alterungsprozess die Spannkraft und Elastizität der Brüste nachlässt, bietet die Schönheitschirurgie mit einer Bruststraffung, auch Mastopexie genannt, für viele Frauen eine Möglichkeit zur Anhebung und Straffung des Brustgewebes an.
Wenn also durch ausgewogene Ernährung, Sport und kosmetische Hilfen hier keine wirkliche Verbesserung zu erwarten ist, so kann eine Bruststraffung in Erwägung gezogen werden.
Das Körperwachstum und die Entwicklung der Brüste sollten in jedem Fall abgeschlossen sein, und der Gesundheitszustand der Patientin stabil. Eine Bruststraffung ist eine Operation, die normalerweise unter Vollnarkose vorgenommen wird. Der Eingriff dauert etwa 2 bis 3 Stunden, danach müssen Sie einen Klinikaufenthalt von 1 bis 4 Tagen einplanen. In den ersten Tagen nach der Bruststraffung tragen die Patientinnen einen eng sitzenden Verband, um die Narben zu schützen und die Brüste straff zu halten.
Schwellungen und Schmerzen, eventuell sogar Blutergüsse nach der Operation sind zu erwarten. Normalerweise werden diese Probleme noch während des Klinikaufenthaltes behandelt. Die Risiken bei einer Bruststraffung betreffen vor allem Wundinfektionen oder Sensibilitätsstörungen im Bereich der Brust. Eine gute Wundheilung und gründliche Nachsorge vorausgesetzt, können Sie nach kurzer Zeit bereits wieder ihrem normalen Arbeitsalltag nachgehen, schwere körperliche Anstrengung sollte aber zunächst vermieden werden.
Brustverkleinerung
Für jede Frau sind die Größe und Form ihrer Brüste von besonderer Bedeutung. Sehr große Brüste haben für viele Frauen eher negative Auswirkungen und sind auch nicht immer ästhetisch erwünscht. Aufgrund ihrer Schwere können sie sogar zu gesundheitlichen Problemen führen – Haltungsschäden und eine Überbelastung der Wirbelsäule können im normalen Alltag Nacken-, Schulter- und Rückenschmerzen verursachen.
Eine Brustverkleinerung ist in der modernen Schönheitschirurgie ein häufiger und zumeist unproblematischer Eingriff, der vielen Frauen zu einem neuen Selbstbewusstsein verhelfen kann. Je nach Ausgangssituation werden bei der Brustverkleinerung, auch Mammareduktionsplastik genannt, verschiedene Methoden unterschieden. In den meisten Fällen wird sie in Verbindung mit einer Bruststraffung durchgeführt, um der gewünschten Form und Festigkeit möglichst nahe zu kommen.
In der Regel wird eine Brustverkleinerung unter Vollnarkose durchgeführt. Sie müssen einen Klinikaufenthalt von einem bis sieben Tagen einplanen. Unmittelbar nach Operation müssen Sie einen festen Verband tragen, können aber bereits nach wenigen Tagen duschen und Ihre normale Körperpflege betreiben.
Schwellungen, Blutergüsse und eventuell auch Schmerzen sind wie bei allen operativen Eingriffen möglich, können aber während Ihres Krankenhausaufenthaltes gut behandelt werden. Nach einigen Wochen werden Sie dazu übergehen, einen gut stützenden Büstenhalter zu tragen, der auch eine gute Wundheilung mit möglichst wenig Narbengewebe unterstützt.
Sofern Sie die Ratschläge Ihres Arztes zu Ihrer individuell bestmöglichen Nachsorge befolgen, sollten nach etwa sechs Monaten alle Beschwerden oder Beeinträchtigungen verschwunden sein und das endgültige Ergebnis der Brustverkleinerung gut sichtbar. Auch eine deutliche Verbesseung der Beschwerden, die zuvor durch zu große Brüste bestanden, sollte jetzt erreicht worden sein.
Gesäßkorrektur
Eine knackige Figur mit einem wohlgeformten Po zählt heute zu den absoluten Schönheits-Musts. Wenn durch Sport und eine konsequente Ernährungsumstellung keine wirkliche Verbesserung erreicht werden kann, ist unter Umständen die plastische Chirurgie gefragt, die mit einer Gesäßkorrektur den Betroffenen helfen kann.
In manchen Fällen werden die drei Möglichkeiten – Verkleinerung, Straffung oder Vergrößerung – sogar kombiniert.
Eine Gesäßverkleinerung erfolgt normalerweise durch Fettabsaugung und, falls notwendig, ein anschließendes Lifting der Haut. Hierfür ist die feste Muskulatur des Gesäßes eine wichtige Voraussetzung.
Im Falle einer Gesäßvergrößerung kommen entweder Implantate oder auch eine Eigenfetttransplantation zum Einsatz, um die gewünschte Gesäßform zu erreichen. Vor einer operativen Gesäßkorrektur muss zunächst Ihr allgemeiner Gesundheitszustand ermittelt werden. Form und Beschaffenheit Ihres Gesäßes werden genau dokumentiert und das mögliche Ergebnis besprochen.
Art und Umfang des operativen Eingriffs sind abhängig von der Behandlungsmethode: während eine Fettabsaugung normalerweise nur eine örtliche Betäubung erfordert, wird für größere Eingriffe eine Vollnarkose notwendig sein. Normalerweise ist ein Klinikaufenthalt von ein bis zwei Tagen erforderlich, auch, um die notwendigen Nachsorgemaßnahmen korrekt durchzuführen.
Auftretende Schmerzen und Schwellungen oder andere Komplikationen können während der ersten Tage nach der Operation so effektiv behandelt werden. In den folgenden sechs Wochen müssen Sie eine spezielle Miederhose tragen, um die Einlagerung von Gewebeflüssigkeit zu verhindern.
Bei einer Gesäßkorrektur mit Hilfe von Implantaten dürfen Sie sich ein paar Tage lang nicht setzen, um die Form Ihres Pos nicht negativ zu beeinflussen. Nach etwa vier Wochen können Sie normalerweise wieder am üblichen Alltagsleben teilnehmen.
Spätestens nach sechs Monaten können Sie im Endergebnis mit einem deutlich schöner proportionierten Po und meist auch mit einer wesentlich strafferen Haut rechnen.
Wadenvergrößerung
Zu schwache und konturlose oder asymmetrisch geformten Waden sollen vor allem durch entsprechendes Training die gewünschte Form erhalten.
Doch manchmal reicht das regelmäßige Training einfach nicht aus und mithilfe der modernen plastischen Chirurgie können die Waden korrigiert werden.
Eine Wadenvergrößerung wird durch den Einsatz von Wadenimplantaten, körpereigenem Gewebe oder Fett- bzw. Silikon-Injektionen erreicht.
Natürlich kann der Eingriff bei Frauen wie Männern gleichermaßen durchgeführt werden.
Wangenkorrektur
Die Proportionen unseres Gesichtes sind festgelgt durch Form und Ausprägung der knöchernen Struktur des Schädels. Augen, Nase und Mund dominieren den ästhetischen Gesamteindruck, doch auch das Kinn und die Wangenknochen sind bestimmende Merkmale darin.
Die Harmonie eines Gesichtausdruckes beruht auf der ästhetischen Übereinstimmung all dieser Proportionen. Hochstehende Wangenknochen gelten in unserer Kultur als Zeichen von Anmut und Eleganz. Die moderne plastische Chirurgie bietet zahlreiche Möglichkeiten einer Wangenkorrektur, um Ihrem Gesicht mehr Harmonie und ästhetischen Ausdruck zu verleihen.
Kinnkorrektur
In einigen Fällen ist das Kinn zu stark ausgeprägt und steht weit nach vorne oder aber zu wenig ausgeprägt und wirkt flach und eingefallen. Mit einer Kinnkorrektur kann ein ästhetischer und harmonischer Profil erreicht werden.
In einigen Fällen wird eine so genannte Genioplastik (Kinnkorrektur) jedoch aus medizinischen oder kieferorthopädischen Gründen durchgeführt.
Dieser Eingriff kann in der Regel erst nach Abschluss des Kieferwachstums vorgenommen werden. Eine Verlagerung der Kinnpartie in die gewünschte Richtung wird dann nach einer umfassenden Gesichtsanalyse und Beratung in den meisten Fällen unter Vollnarkose operativ durchgeführt. Je nach Art der Korrektur wird der operierende Arzt entweder einen Teil des Knochens abtragen oder, bei einem fliehenden Kinn, eine optische Verlängerung nach vorn durch das Einsetzen eines Implantates erreichen.
Nach der Operation müssen Sie mit Schwellungen und blauen Flecken rechnen, die jedoch nach einigen Tagen abklingen sollten. Schmerzen beim Essen und Sprechen sind ebenfalls möglich.
Durch kühlende Kompressen und gute Nachsorge kann der Heilungsprozess unterstützt werden. Natürlich müssen Sie in den ersten Tagen beim Zähneputzen sehr vorsichtig mit der Wunde umgehen.
Bei guter Wundheilung und allgemein positivem Verlauf ist ein normales Alltagsleben ohne Beeinträchtigungen in der Regel nach 7 bis 10 Tagen wieder möglich.
Ohrkorrektur
Die Ohren eines Menschen finden meist bei der Schilderung von optischen Vorzügen wenig Beachtung. Lediglich im negativen Sinne fallen Ohren beim ersten Blick auf. Es sind vor allem die sogenannten „Segelohren”, also abstehende Ohren, die als störend für die harmonische Gesamtwirkung empfunden werden.
Indes kann heute das Problem der angeborenen Verformung der Ohrknorpel oder Asymmetrie der Knorpelteile beider Seiten dank der modernen Chirurgie mittels eines operativen Eingriffs unkompliziert und risikoarm behoben, die Ohrknorpel neu geformt werden.
Empfehlenswert ist es, den Eingriff bereits in der Kindheit vorzunehmen, denn da ist der Knorpel noch nicht so hart wie bei einem Erwachsenen. Allerdings sollte das Kind das 5. Lebensjahr vollendet haben, denn bis dahin befinden die Ohren sich im Wachstum. Aber auch bei Jugendlichen und Erwachsenen jeden Alters kann die Operation ohne nennenswerte Probleme durchgeführt werden.
Die Ursache für abstehende Ohren ist eine gering ausgebildete oder nicht vorhandene Hauptfältelung des Ohres. Aus diesem Grunde wird bei dem chirurgischen Eingriff die Fältelung erneuert und in der veränderten Position fixiert. Störende Narben nach der Operation müssen nicht befürchtet werden, da der operative Zugang im Regelfall über die Rückseite der Ohren erfolgt.
Wenn keine komplizierte Ausgangssituation vorliegt, kann der Eingriff ambulant und unter örtlicher Betäubung ausgeführt werden. Zu rechnen ist mit einer Dauer von maximal zwei Stunden, pro Ohr etwa 30 bis 60 Minuten. In Ausnahmefällen wird dem Patienten ein eintägiger stationärer Aufenthalt empfohlen.
Nach der Operation, sobald die Wirkung des Beruhigungsmittels verflogen ist, kann man in Begleitung nach Hause gehen. Bei planmäßigem Heilungsprozess kann nach drei bis vier Tagen die Arbeit wieder aufgenommen werden bzw. ein Kind die Schule besuchen.
Lidkorrektur
Schöne Augen und ein offener, strahlender Blick zählen zu den absoluten Schönheitsidealen. Durch den natürlichen Alterungsprozess kommt es jedoch gerade im Bereich der Augen häufig zu einer Erschlaffung der feinen Haut und des darunter liegenden Muskelgewebes. Die Ausbildung von Falten und zusätzlich oft eine Ansammlung von Fettgewebe führen dazu, dass sich so genannte Schlupflider am Oberlid bzw. am Unterlid die bekannten „Tränensäcke” bilden. Dies beeinträchtigt natürlich unser Aussehen.
Durch eine professionell durchgeführte Augenlidstraffung kann der so entstandene Eindruck einer vorzeitigen Alterung korrigiert und optische Verjüngung der Augenpartie erreicht werden.
Facelift
Wahre Schönheit kennt kein Alter. Dennoch wollen viele Menschen den Zeichen der Zeit ein Schnippchen schlagen und den natürlichen Alterungsprozess der Haut zumindest ein wenig aufhalten.
Im Laufe des Lebens ist unsere Haut einem natürlichen Alterungsprozess ausgesetzt, der zu einer Reduktion der Hautelastizität und Erschlaffung der Muskulatur des Unterhautgewebes führt. Vor allem im Gesichts- und Halsbereich entstehen Falten; überschüssige Haut sackt ab und beginnt zu hängen. All dies kann Ihr Aussehen mehr oder weniger stark verändern und Ihrem Gesicht ein müdes Aussehen verleihen.
Auch hinterlässt das Leben Spuren: Sonneneinstrahlung, Stress, Diäten, der Griff zur Zigarette oder zum Glas Wein – dies alles beschleunigt den Prozess der natürlichen Hautalterung. Wenn schon tiefere Falten vorhanden sind oder die Haut beginnt schlaffer zu werden, können auch Hightech-Cremes diese Entwicklung nicht stoppen.
Bei einer Gesichtsstraffung kann überschüssige Haut entfernt und das Gewebe wieder gestrafft werden. Dadurch wird, bei korrekter Durchführung, ein um etwa 8-12 Jahre jüngeres, frisches Aussehen durchaus erreicht. Gleichwohl hat der Eingriff zum Ziel, die individuelle Mimik und den Gesichtsausdruck nicht zu verändern und ein natürliches Aussehen beizubehalten.
Die Operation selbst wird in Vollnarkose vorgenommen. Möglich sind das Straffen des gesamten oberen Gesichtsbereiches, ein Lifting von Hals und Wangen, aber auch gezielte Eingriffe, die z.B. tiefere Falten zwischen Nase und Mundwinkel abmildern können.
Bei normaler Wundheilung ist in den meisten Fällen nach einigen Monaten nichts mehr zu sehen. Für etwa 2 bis 3 Wochen nach der Operation sind Spannungsgefühle der Haut, Schwellungen oder evtl. auch Taubheitsgefühle zu erwarten. Nach dieser Zeit sollten jedoch alle möglichen Beeinträchtigungen verschwunden und erste Ergebnisse des Faceliftings sichtbar sein.
Viel Ruhe und ein erhöhtes Kopfteil beim Schlafen unterstützen den Heilungsprozess.
Eigenhaartransplantation
Haarausfall ist ein weit verbreitetes Problem, dem sich auch Menschen in jungen Jahren stellen müssen. Ist der Haarausfall abnorm gesteigert und wächst kein Haar mehr nach, kommt es zu einer sichtbaren Lichtung des Haares. Das Auftreten von kahlen Stellen wirkt sich in den allermeisten Fällen negativ auf das äußere Erscheinungsbild und somit das Selbstbewusstsein aus.
Die Ursachen für diese Lichtung des Haupthaares liegen meist in den Genen. Daneben können auch Krankheiten oder Unfälle den abnormen und irreversiblen Haarausfall auslösen. Wenn abgeklärt wurde, wo die Ursachen für die Alopezie liegen, kann die Therapie individuell bestimmt werden. Dies kann entweder eine hormonelle oder medikamentöse Behandlung sein oder eine Eigenhaartransplantation.
Das Ziel einer Eigenhaartransplantation ist es, das noch vorhandene Haupthaar gleichmäßig auf dem Kopf zu verteilen. Dadurch wirkt das Haar wieder voller, kahle Stellen können kaschiert werden. Der Eingriff wird ambulant in örtlicher Betäubung durchgeführt. Etwa 14 Tage vorher sollten Sie auf den Genuss von Alkohol und Nikotin sowie die Einnahmen von blutgerinnungshemmenden Medikamenten (Aspirin) verzichten.
Die Operation beginnt mit der Entnahme eines Haarstreifens aus einer Region, die noch ausreichend Haare aufweist (Spenderregion). Aus diesem Streifen werden nun kleine sogenannte follikuläre Einheiten (d.h. Haarpakete, die der natürlichen Bündelung des Haares entsprechen, bis 15 Haare), Mini-Grafts (Haarpakete mit 2-4 Haaren) oder Micro-Grafts (Haarpakete mit 1-2 Haaren) gewonnen. Die kahlen Stellen, die mit Haaren aufgefüllt werden sollen (Empfängerregion), werden so präpariert, dass kleine Löcher in der Kopfhaut entstehen. Hier werden nun die Transplantate eingesetzt.
Die Wunde der Spenderregion wird unter anschließender Bildung einer einzigen Narbe vernäht. Den angelegten Druckverband sollten Sie etwa 1-2 Tage tragen. Für ein optimales Ergebnis muss die Prozedur mehrmals wiederholt werden, da während einer Sitzung jeweils nur eine begrenzte Anzahl an Transplantaten verpflanzt werden kann.
Neben der geschilderten Methode gibt es beispielsweise auch noch die Möglichkeit, direkt follikuläre Einheiten zu entnehmen und zu verpflanzen. Diese Methode ermöglicht selbst die Transplantation von Körperhaaren. Nach der Transplantation kommt es zu leichter Krustenbildung. Schmerzen halten sich in der Regel in Grenzen und können durch die Gabe von Schmerzmitteln gelindert werden.
Je nach Komplexität des Eingriffs, kann mit sportlicher Aktivität etwa 2-3 Wochen nach der Transplantation wieder begonnen werden.
Der Eingriff kann beispielsweise bei altersbedingter Lichtung der Haare auch noch nach Jahren wiederholt werden.
Kieferkorrektur
Der Kiefer des Menschen spielt im täglichen Leben eine überaus wichtige Rolle – beim Sprechen und Essen hat er wichtige Funktionen. Bei Fehlstellungen des Ober- und Unterkiefers kann es zu gravierenden Beeinträchtigungen beim Kauen und Schlucken oder auch bei der Artikulation kommen, was für die Betroffenen eine enorme Einschränkung in der Lebensqualität darstellt. Ein hervorstehender oder fliehender Ober- oder Unterkiefer kann den harmonischen Gesamteindruck des Gesichtes empfindlich stören.
Aus zahnmedizinischer Sicht führt eine Kieferfehlstellung langfristig zu Fehl- oder Überbelastungen einzelner Zähne, hier ist eine Kieferkorrektur schon deshalb geboten, um ernsthafte Folgeerkrankungen zu vermeiden.
Durch modernste Methoden der Kieferkorrektur ist es jedoch möglich, die meisten angeborenen und durch Unfälle entstandenen Kieferanomalien zu beheben. Eine Kieferkorrektur kann allein durch kieferorthopädisch Maßnahmen erfolgen, bei stärkeren Kieferanomalien wird sie aber auch eine chirurgische Behandlung erforderlich machen.
Lippenkorrektur
Schöne und wohlgeformte Lippen gelten in den meisten Kulturkreisen als ein Zeichen großer Sinnlichkeit. Schmale Lippen hingegen entsprechen eher nicht dem gängigen Schönheitsideal.
Zunächst einmal ist die Form der Lippen genetisch bestimmt. Mit zunehmenden Alter verlieren jedoch alle Lippen an Volumen, der jugendliche Gesamtausdruck des Gesichtes wird dadurch empfindlich beeinträchtigt. Manche Frauen empfinden es auch als Makel, wenn die Konturen ihrer Lippen nicht optimal herausgebildet sind.
Zu schmalen oder konturlosen Lippen kann mit den Methoden der modernen plastischen Chirurgie mehr Volumen und Ausdruck gegeben werden. Bei einer Lippenkorrektur oder Lippenvergrößerung bestimmen Sie weitestgehend selbst, wie weit Ihre neuen Lippen in punkto Größe und Form verändert werden sollen.
Fettabsaugung
Neben den psychsozialen Beeinträchtigungen, die starkes Übergewicht oft mit sich bringt, treten häufig auch medizinische Indikationen auf, da der Körper und insbesondere die Gelenke den zum Teil enormen Belastungen nicht gewachsen sind.
Eine Fettabsaugung, im fachärztlichen Sprachgebrauch auch Liposuction genannt, kann Ihnen helfen, Ihrer Wunschfigur näher zu kommen, neues Selbstvertrauen zu finden und mögliche medizinische Beschwerden zu reduzieren.
Die Ergebnisse einer Fettabsaugung sind vor allem Erfolg versprechend bei der Reduktion von örtlichen Fettpolstern, beispielsweise an Hüfte, Bauch oder Kinn.
Eine Fettabsaugung sollte jedoch erst in Betracht gezogen werden, wenn durch Sport und gezielte Gymnastik, Diäten bzw. gesunde Ernährung keine zufrieden stellende Gewichtsabnahme erreicht werden konnte. Sie stellt keine Alternative zu einer gesunden und bewussten Lebensführung dar. Mit einer professionell durchgeführten Fettabsaugung können jedoch Fettpolster an bestimmten Körperstellen gezielt entfernt werden.
Durch eine bewusste Lebensführung mit viel Sport und gesunder Ernährung können Sie dazu beitragen, Ihre jetzt schlankere uns schönere Figur möglichst lange zu halten.
Nasenkorrektur
Die Erscheinung des Gesichtes wird von der Nase in dessen Zentrum in besonderer Weise geprägt. Darum kommt ihr, neben ihrer wichtigen Eigenschaft als Riech- und Atemorgan, eine zentrale Bedeutung hinsichtlich der Ästhetik zu. Keine Nase ist vollkommen symmetrisch, jedoch können sich Unregelmäßigkeiten mehr oder weniger stark auf die gesamte Nasenform auswirken. Durch Deformitäten von Knorpel- und/oder Knochenteilen können sich so zu breite oder zu lange Nasen, Höckernasen, Schiefnasen, Knollennasen oder vieles mehr herausbilden.
Schiefnasen, beispielsweise, können daneben auch die Nasenatmung beeinträchtigen.
Fehlstellungen der Nase können dank einer Nasenplastik oder Rhinoplastik korrigiert werden. Durch eine Rhinoplastik wird Ihre Nase in Einklang mit Ihren Gesichtsproportionen gebracht und/oder die Nasenatmung entscheidend verbessert.
Bei der Voruntersuchung wird Ihre Nase eingehend untersucht und dabei mit Ihnen über Ihre Wünsche und Vorstellungen gesprochen. Normalerweise kann dabei auch am Computer eine Visualisierung des möglichen Operationsergebnisses erfolgen.
Die Operation ist bei fachgerechter Durchführung risikoarm und wird, je nach Umfang und Komplexität des Eingriffs, in Vollnarkose oder lokaler Betäubung durchgeführt. Nach dem 1-2 Stunden dauernden Eingriff folgt ein Klinikaufenthalt.
Um die neue Form der Nase zu stabilisieren, wird in der Regel für etwa 2 Wochen ein Gips oder eine Schiene angelegt. In dieser Zeit ist auch mit stärkeren Schwellungen und Blutergüssen im Gesichtsbereich zu rechnen. Die meisten Patienten berichten vom Auftreten nur leichter Schmerzen.
In den Wochen nach dem Eingriff sollten Sie sich schonen und auf sportliche Betätigung weitgehend verzichten. Insgesamt sollten Sie eine Auszeit von etwa 2 Wochen einplanen. Nach dieser Zeit sollten die Schwellungen auch größtenteils abgeklungen sein.
Hautkorrekturen
Die Haut ist das größte Organ des menschlichen Körpers und durch ihre exponierte Lage Verlutzungen, Umwelteinflüssen und physiologisch bedingten Alterungsprozessen in erhöhtem Umfang ausgesetzt.
Die Dermato-Ästhetik befasst sich mit der Besitigung oder Minderung dauerhafter Spuren und Hautveränderungen wie Altersflecken und Lichtschäden, Alterswarzen, Akne, Gefäßmissbildungen (Angiome), narben oder Dehnungsstreifen (Striae).
In den meisten Fällen wird für die kosmetische Korrektur eine Behandlung mit dem Laser oder ein Peeling angewandt. Das Prinzip der Laser- oder Peelingbehandlung besteht in der Abtragung der obersten Hautschich(en), in denen die unästhetischen Hautveränderungen meist liegen. Bei der Laserbehandlung erfolgt die Abtragung mittels Verdampfung durch Laserbestrahlung. Dabei gibt es für die verschiedenen Hautveränderungen jeweils unterschiedliche Laser.
Das chemische Peeling meint die Abtragung mittels verschiedener Säuren.
Beim mechanischen Peeling wird die Haut mit einem rotierenden Diamanten oder einer kleinen Stahlbürste abgeschliffen. Nachdem die Haut abgetragen wurde, setzt sich nach etwa 2 Tagen eine Kruste auf der Wundfläche ab, unter der sich wiederum eine neue Hautschicht bildet. Diese ist in der Regel frisch und glatt und zeigt keine oder nur noch wenige Spuren der unschönen Hautveränderungen.
Laser- und Peelingbehandlungen werden normalerweise ambulant durchgeführt. Die Narkoseart richtet sich danach, wie groß das zu behandelnde Hautgebiet ist. Eine Peelingbehandlung erfolgt zumeist in mehrere Sitzungen.
Um Pigmentstörungen nach der Behandlung zu vermeiden, sollte die Sonne – ob natürlichen oder künstlichen Ursprungs – ein halbes Jahr lang nur mit ausreichend hohem Lichtschutzfaktor genossen werden. Nach der Behandlung auftretende Rötungen und etwaige Schwellungen gehen in der Regel schnell wieder zurück; der Wundschorf löst sich 5-8 Tage nach seiner Entstehung selbständig ab.
Narbenkorrektur
Unfälle, Operationen, Verbrennungen oder starke Akneschübe hinterlassen deutliche Spuren auf der Haut. Auffällige Narben können sich äußerst negativ auf das Selbstwertgefühl und Körperbild des Betroffenen auswirken.
Medizinische Gründe sprechen dann für eine Narbenkorrektur, wenn sich vernarbte Haut über Gelenken befindet und durch ihre geringere Elastizität die Beweglichkeit einschränkt.
Heute stehen verschiedene Verfahren zur Narbenkorrektur zur Verfügung. So können Narben mit einer Laserbehandlung, speziellen Peelings oder einem chirurgischen Eingriff korrigiert werden.
Krampfaderbehandlung
Weltweit leiden mehr als 50% der Bevölkerung unter Veränderungen des Venensystems, etwa 15% der Betroffenen leiden jedoch an ausgeprägten Krampfadern.
Diese Venenkrankheiten stellen nicht nur eine ästhetische Beeinträchtigung dar.
Ausgeprägte Krampfadern sind oft auch sehr schmerzhaft, verursachen Müdigkeit, Schwere oder auch Kribbeln in den Beinen und können die Betroffenen bei ihren alltäglichen Verrichtungen teilweise enorm einschränken. Ohne eine fachgerecht durchgeführte Krampfaderbehandlung kann es schließlich zu Durchblutungsstörungen, Venenentzündungen oder sogar lebensgefährlichen Verschlüssen kommen.
Die Phlebologie, die sich mit der Behandlung von Gefäßerkrankungen befasst, sowie auch die moderne Dermatologie und die Chirurgie bieten verschiedensten Möglichkeiten, Venenkrankheiten zu heilen und den Betroffenen somit ein Stück Lebensqualität zurückzugeben.
Schweißdrüsenentfernung
Schwitzen stellt normalerweise einen physiologischen Mechanismus zur Regulation der Körpertemperatur dar. Die Aktivität der Schweißdrüsen kann jedoch auch über das normale Maß hinausgehen. Eine solche Krankheit, bei der man auch ohne körperliche Anstrengung, Stress, hohen Außentemperaturen oder ähnlichen Auslösern übermäßig schwitzt nennt man Hyperhidrose (oder Hyperhidrosis, mit dem lateinischen Fachbegriff).
Die Auswirkungen können den Alltag bisweilen erheblich einschränken. Wenn konservative Maßnahmen nicht das gewünschte Ergebnis erbringen, können die störenden Schweißdrüsen in einem operativen Eingriff entfernt werden.
Der schonendste operative Eingriff ist die sogenannte Schweißdrüsen-Saugkürettage. Dabei werden ambulant und in lokaler Betäubung die Schweißdrüsen, ähnich einer Fettabsaugung, einfach abgesaugt. Zusätzlich werden die Schweißdrüsen ausgeschabt bzw. deren Nervenversorgung durchtrennt. Der Vorteil der komplikationsarmen Methode besteht in einer raschen Rückkehr in den Alltag und kaum verbleibenden Narben. Die Rückfallrate ist jedoch relativ hoch.
Bei der immer seltener durchgeführten Schweißdrüsenexzision werden Hautlappen mitsamt der Schweißdrüsen chirurgisch herausgeschnitten und die Wundränder anschließend vernäht. Die Wundheilung dauert hierbei länger, und es bleiben größere sichtbare Narben zurück.
Bei sehr schweren Fällen kann eine operative Behandlung des Sympathikus, d.h. des Teils des vegetativen Nervensystems, das für die Aktivität der Schweißdrüsen zuständig ist, erfolgen. Dauer und Umfang der Nachbehandlung richten sich aber nach dem Umgang des Eingriffs und sollten individuell mit Ihrem Arzt besprochen werden.
Im Vorfeld der genannten Eingriffe sowie auch im Anschluss daran sollte auf den Genuss von Alkohol und Nikotin sowie auf die Einnahme blutgerinnungshemmender Arzneimittel verzichtet werden.
Oberschenkelstraffung
Die Straffheit der Beine und Oberschenkel spielt eine enorme Rolle in unserem Selbstbild und in der ästhetischen Wahrnehmung durch andere. Durch Faktoren wie starke Gewichtsschwankungen, den natürlichen Alterungsprozess oder auch genetische Veranlagung können die Oberschenkel an Form verlieren.
Herabhängendes Gewebe und „Reiterhosen” an den Oberschenkeln führen zu einer starken Beeinträchtigung ihres Aussehens. Oft kann durch Sport und ausgewogene Ernährung, in komplexeren Fällen auch mittels einer Fettabsaugung eine optische Verbesserung erzielt werden, die Entfernung überschüssiger Haut kann jedoch nur operativ erfolgen. Die moderne ästhetisch-plastische Chirurgie bietet mit einer Oberschenkelstraffung die Möglichkeit, dieses Problem zu lösen.
Bauchdeckenstraffung
Ein flacher und wohlgeformter Bauch zählt zu einer ansprechenden, sportlich-schlanken Figur. Natürlich wissen alle Menschen, dass eine gesundheitsbewusste Ernährung und viel Sport dazu beitragen, dass unschöne Fettpolster sich gar nicht erst bilden können. Doch auch wenn es gelingt, durch konsequente Ernährungsumstellung und viel Bewegung die überflüssigen Pfunde wieder loszuwerden, zeigt sich jedoch häufig ein neues Problem: Die Haut hat sich durch die Ansammlung der Fettpolster geweitet. Nach einer starken Gewichtsreduktion durch Diät, aber auch durch eine Schwangerschaft, verliert die Haut oft ihre Elastizität und Rückzugsfähigkeit – sie zieht sich nicht mehr zusammen. Im schlimmsten Fall hängen unschöne Hautfalten wie eine Schürze herunter.
Um diesen Makel zu korriegieren, bietet die moderne plastische Chirurgie die Möglichkeit der Bauchdeckenstraffung, auch Abdominalplastik genannt, an.
Wenn also durch Gymnastik, gesunde Ernährung und hautpflegende Maßnahmen kein befriedigendes optisches Ergebnis mehr erzielt werden kann, kann ein solcher ästhetisch-chirurgischer Eingriff in Erwägung gezogen werden.
Faltenkorrektur
Unsere Emotionen – Trauer, Zorn, aber auch häufiges Lachen und ein fröhlicher Charakter – hinterlassen Spuren im Gesicht eines Menschen. Ab einem Alter von etwa 25 werden sie sichtbar in Form von ersten feinen Fältchen, später bilden sich tiefere Falten, die nicht mehr so leicht zu übersehen sind.
Die Ursache der Faltenbildung liegt darin, dass die Gesichtshaut untrennbar mit den darunter liegenden Muskeln verbunden ist. Durch eine verstärkte und sich über Jahre wiederholende Aktivität dieser Muskeln einerseits und einer Abnahme und Erschlaffung der elastischen Fasern, des Hautfetts und des Bindegewebes andererseits kommt es zur Entstehung von Falten.
Am häufigsten treten dabei sogenannte Krähenfüße, Zornesfalten und Stirnrunzeln auf.
Neben anderen Methoden, die eine sichtbare Verjüngung der Gesichtshaut bewirken (Facelifting oder Lasertherapie), gilt die Faltenkorrektur durch z.B. Botox ® oder Xeomin ® mit dem Wirkstoff Botulinumtoxin (BTX) als effektiv und gleichzeitig risikoarm. Dieses Mittel wird in der ästhetischen Dermatologie in solch geringen Mengen verwendet, dass es bei fachgerechter Anwendung für den Menschen in der Regel kein Gesundheitsrisiko darstellt.
Botulinumtoxin (BTX) wird mittels dünner Injektionsnadeln direkt unter die Haut gespritzt und blockiert hier die Übertragung der Erregungsreize, die zur Kontraktion der Gesichtsmuskeln führen. Eine sichtbare Minderung der Faltentiefe ist das Ziel. Die Vorteile einer Faltenunterspritzung mit Botulinumtoxin (BTX) liegen im geringen Aufwand, der für die Behandlung nötig ist, und darin, dass bei fachgerechter Anwendung und richtiger Dosierung Komplikationen nur sehr selten auftreten.
Ein erstes sichtbares Ergebnis ist nach etwa 2-5 Tagen zu erwarten, nach einer Zeit von ca. 6 Wochen sollten eine deutliche Minderung der Faltentiefe und eine glattere Haut erkennbar sein.
Dabei wird nicht die vollständige Reduktion aller Falten anvisiert, da dies ein unnatürliches und maskenhaftes Aussehen bewirken würde. Doch eine sichtbare Verjüngung und Minderung der Faltentiefe unter Bewahrung des natürlichen Gesichtsausdrucks werden in der Regel erreicht.
Das Toxin wird im Körper abgebaut, und nach etwa 3 bis 9 Monaten werden Erregungsreize an die Muskeln meist wieder ungehindert zugelassen. Durch die Verabreichung geringster Injektionen sind die Behandlungen allerdings leicht zu wiederholen.
Faltenunterspritzung
Mit zunehmendem Alter nimmt die Elastizität der Haut ab – es bilden sich feine Linien und Fältchen, später auch tiefer eingegrabene Falten. Dies ist ein normaler Prozess der Haltalterung.
Die elastischen Fasern und das Bindegewebe erschlaffen, die Haut wird insgesamt trockener und anfälliger für die Bildung mimischer Falten. Die moderne ästhetische Dermatologie bietet jedoch wirkungsvolle Möglichkeiten, durch eine Faltenunterspritzung diesen Prozess zumindest abzumildern und zu korrigieren.
Doch abhängig von Ihrer individuellen Ausgangssituation kann eine professionelle Faltenunterspritzung eine zeitweilige oder sogar lang anhaltende Verringerung der Faltentiefe bewirken.




